Vor 75 Jahren: Operation „Rösselsprung“ Erinnerung an den antifaschistischen Kampf in Jugoslawien

Im Frühjahr 1944 intensivierten die Befreiungskräfte in allen vom deutschen Faschismus okkupierten Gebieten den bewaffneten Widerstand gegen die Besatzungskräfte. Dagegen versuchten die deutsche Wehrmacht, die SS-Einheiten und ihre Kollaborateure mit zunehmender Gewalt vorzugehen. Zahlreiche Massenverbrechen gegen die Zivilbevölkerung waren der grausame Ausdruck dieser Einsätze.

Im Mai 1944 versuchte das Oberkommando der Wehrmacht (OKW) mit einer „Enthauptungsstrategie“ gegen Kommandozentralen der Partisanen vorzugehen. So genehmigte Mitte Mai 1944 Adolf Hitler eine Aktion mit der Deckbezeichnung »Rösselsprung« gegen das in der Gegend der westbosnischen Stad Drvar vermutete Hauptquartier Titos. Weiterlesen

Veröffentlicht unter FIR

11. Mai: Kundgebung gegen das Ustaša-Treffen in Bleiburg/Pliberk

Die Gurker Diözese hat die Bischofsmesse im Rahmen der Veranstaltung des »Bleiburger Ehrenzugs« untersagt, um Distanz zu faschistischem Gedankengut zu signalisieren. Die Politik folgt diesem Beispiel leider nicht. Das österreichische Innenministerium hat das verfassungsfeindliche alljährliche Ustaša-Treffen bis heute nicht untersagt.

Deshalb werden wir am 11. Mai die Forderung nach einem Verbot der Ustaša- und Nazitreffen in Kärnten erneuern. Wir werden uns darüber hinaus für ein entsprechendes Gesetz gegen neofaschistische Tätigkeiten auf EU-Ebene einsetzen. Darum freut es uns besonders, dass die Kundgebung am 11. Mai auch von den Widerstandsverbänden aus dem Alpen-Adria-Raum aktiv unterstützt wird, und die FIR (Internationale Föderation der Widerstandsorganisationen) als Mitveranstalterin dabei ist.

Samstag, 11. Mai, 10 Uhr, Hauptplatz Bleiburg/Pliberk

FIR erinnert an den Krieg gegen Jugoslawien vor 20 Jahren – Appell von SUBNOR Serbien

Vor 20 Jahren erlebte die Welt die NATO Aggression gegen Jugoslawien. Es begann mit der Lüge vom „Völkermord auf dem Balkan“. Der deutsche Außenminister wollte sogar ein „neues Auschwitz“ verhindern. Tatsächlich gab es gewalttätige Spannungen auf dem Balkan, nachdem insbesondere die Bundesrepublik Deutschland alle separatistischen Bestrebungen im ehemaligen Jugoslawien ohne Rücksicht auf die politischen Folgen unterstützt hatte. Weiterlesen

Der neue Mahnruf 1/2019 soeben erschienen

Die erste Ausgabe des neuen Mahnruf in 2019 ist soeben erschienen und auch bereits an unsere vielen AbonnentInnen verschickt worden. Sie/Du haben/hast noch keines? Kein Problem: einfach unser Kontaktformular ausfüllen und „der neue Mahnruf“ wird Ihnen/Dir ab sofort kostenfrei zugesandt!

Anlässlich des 85. Jahrestages der Kämpfe rund um den Februar ’34, widmet sich der Aufmacher den Geschehnissen von damals. Daran anschließend wird sich in den Kurzmeldungen mit dem heutigen antifaschistischen Abwehrkampf beschäftigt. Die Rubrik „FPÖ, die Partei des Sozial- und Demokratieabbaus“ wird ebenfalls wie fortgeführt, wie jene, die antifaschistische Gedenkorte in Österreich vorstellt: in dieser Ausgabe das Mahnmal am Wiener Reumannplatz. Von den KameradInnen der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) kann man auf den Seiten 4 und 8 zwei Statements nachlesen. Eines davon wird mit dem Interview des russischen Botschafters in Österreich zur Frage der Haltung Russlands bzgl. des INF-Vertrages ergänzt. Ein weiterer spannender Artikel widmet sich der Niederlage der Spanischen Volksfrontrepublik vor 80 Jahren. Abschließend findet natürlich die Ehrung von Claudia Kuretsidis-Haider Erwähnung in dieser ersten Ausgabe sowie die Ankündigung der diesjährigen Gedenk- und Befreiungsfeier im ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen am 5. Mai.

Bestellungen können mittels des Kontaktformulars kostenlos aufgegeben werden. Außerdem steht unser Download-Service im PDF-Format bereit: Download „der neue Mahnruf“

FIR ist geschockt über rassistische Gewalttat in Neuseeland – antirassistische Bewegung ist notwendig!

Ein faschistischer Terrorist hat am Freitag in zwei neuseeländischen Moscheen in Christchurch ein Blutbad angerichtet. Der Täter, ein Australier, dessen Namen mit Brenton Tarrant angegeben wird, inszenierte die Morde als „Befreiungskampf“. Mit einem Schnellfeuergewehr schoss er wahllos in der Moschee um sich, ermordete mindestens 49 Menschen und verletzte knapp 50 Besucher der Gottesdienste, während sie ihr Freitagsgebet abhielten. Unter den 49 Todesopfern sind auch Kinder. Der 28-Jährige inszenierte seine Tat per Live-Video im Internet, aufgenommen mit einer Helmkamera, unterlegt mit einem Marsch. Zuvor hatte er ein 74-seitiges Terror-Manifest über soziale Medien verbreitet. Darin propagierte er den Erhalt der „weißen Rasse“ in Nordamerika, Europa, Australien und Neuseeland. Seine Gegner seien besonders Muslime und alle, die Migration in diese Territorien zulassen. Das seien „Blutsverräter“. Ähnliche Thesen hatte Anders Breivik verbreitet, der vor acht Jahren in Norwegen 77 junge Menschen in einem Feriencamp erschoss. Auch Breivik habe Norwegen gegen den Islam und den Multikulturalismus verteidigen wollen. Weiterlesen