Vor 75 Jahren August 1944: Der Sommer der Partisanen

Die FIR erinnert daran, dass im Sommer 1944 in allen von der deutschen Wehrmacht besetzten Gebieten der Partisanenkampf zu einer Massenbewegung wurde. Es war nicht allein die Eröffnung der zweiten Front, sondern der Kampf der europäischen Völker gegen die faschistische Okkupationspolitik, der die Befreiung, die Niederlage der faschistischen Barbarei vorbereitete. Die FIR und ihre Mitgliedsverbände ehren alle Kämpfer, die ihr Leben und ihre Gesundheit für die Freiheit ihres Heimatlandes einsetzten. Dabei können wir auch nicht die tragischen Seiten dieses Kampfes vergessen. Weiterlesen

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Der neue Mahnruf 2/2019 soeben erschienen

Die zweite Ausgabe des neuen Mahnruf in 2019 ist soeben erschienen und auch bereits an unsere vielen AbonnentInnen verschickt worden. Sie/Du haben/hast noch keines? Kein Problem: einfach unser Kontaktformular ausfüllen und „der neue Mahnruf“ wird Ihnen/Dir ab sofort kostenfrei zugesandt!

Die soeben erschienene Ausgabe des Mahnrufs hat traditionell die Gedenk- und Befreiungsfeier als Titel, welche in diesem Jahr unter dem Motto „Niemals Nummer. Immer Mensch“ standen, was wir als KZ-Verband/VdA erneut mit etlichen Tafeln von Ermordeten verdeutlichten. In Wien wurde vom Landesverband im April anlässlich des Todestages von Ernst Kirchweger eine Gedenkstätte eröffnet und verkündet, dass ab sofort jährlich ein Gedächtnispreis für junge AntifaschistInnen verliehen werden soll. Aus Kärtnen wird über die Kundgebung gegen das Ustaša- und Nazitreffen in Bleiburg/Pliberk berichtet. Die Rubrik „FPÖ, die Partei des Sozial- und Demokratieabbaus“ wird ebenfalls fortgeführt, wie jene, die antifaschistische Gedenkorte in Österreich vorstellt: in dieser Ausgabe das Gedenk- und Mahnmal am Soldatenfriedhof Amras in Innsbruck für sowjetische Kriegsgefangene. Auch wenn erst im nächsten Jahr die Befreiung von Faschismus und Krieg zum 75. Mal jährt, finden sich in dieser Ausgabe mehrere Artikel/Berichte über Ereignisse, die schon heuer diesen runden Jahrestag erreicht haben: zum einen wird an Alfred Klahrs und Johann Grubers Todestag erinnert, zum anderen an den „Sturm“ auf Goldegg. Zum Abschluss dieser Ausgabe finden sich noch mehrere Rezensionen spannender Publikationen, welche als Urlaubslektüre durchaus zu empfehlen sind.

Bestellungen können mittels des Kontaktformulars kostenlos aufgegeben werden. Außerdem steht unser Download-Service im PDF-Format bereit: Download „der neue Mahnruf“

Demokratie in Gefahr: Versammlungsfreiheit verteidigen!

Das Bündnis „Linz gegen Rechts“ bittet um deine Spende für Demokratie und Versammlungsfreiheit.

Im Jahr 2016 fand in Linz eines der größten rechtsextremen Vernetzungstreffen im deutschsprachigen Raum statt. In prunkvollen Räumlichkeiten des Landes Oberösterreich traf sich unter Ausschluss der Öffentlichkeit die Elite der ultrarechten Szene. Die öffentliche Empörung über ein derartiges Treffen, das noch dazu in öffentlichen Räumlichkeiten stattfand war groß. Schließlich trafen sich dort rechtsextreme Identitäre, die nun scheinbar in Verbindung mit dem Christchurch-Terroristen standen, mit schlagenden Burschenschaftern, FPÖ-PolitikerInnen und anderen Ewiggestrigen.

Solidarität zeigen!

Verwendungszweck: Solidarität
Konto: Bündnis Linz gegen Rechts
IBAN: AT93 5400 0002 0065 9688
BIC: OBLAAT2L

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Vor 75 Jahren: Operation „Rösselsprung“ Erinnerung an den antifaschistischen Kampf in Jugoslawien

Im Frühjahr 1944 intensivierten die Befreiungskräfte in allen vom deutschen Faschismus okkupierten Gebieten den bewaffneten Widerstand gegen die Besatzungskräfte. Dagegen versuchten die deutsche Wehrmacht, die SS-Einheiten und ihre Kollaborateure mit zunehmender Gewalt vorzugehen. Zahlreiche Massenverbrechen gegen die Zivilbevölkerung waren der grausame Ausdruck dieser Einsätze.

Im Mai 1944 versuchte das Oberkommando der Wehrmacht (OKW) mit einer „Enthauptungsstrategie“ gegen Kommandozentralen der Partisanen vorzugehen. So genehmigte Mitte Mai 1944 Adolf Hitler eine Aktion mit der Deckbezeichnung »Rösselsprung« gegen das in der Gegend der westbosnischen Stad Drvar vermutete Hauptquartier Titos. Weiterlesen

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11. Mai: Kundgebung gegen das Ustaša-Treffen in Bleiburg/Pliberk

Die Gurker Diözese hat die Bischofsmesse im Rahmen der Veranstaltung des »Bleiburger Ehrenzugs« untersagt, um Distanz zu faschistischem Gedankengut zu signalisieren. Die Politik folgt diesem Beispiel leider nicht. Das österreichische Innenministerium hat das verfassungsfeindliche alljährliche Ustaša-Treffen bis heute nicht untersagt.

Deshalb werden wir am 11. Mai die Forderung nach einem Verbot der Ustaša- und Nazitreffen in Kärnten erneuern. Wir werden uns darüber hinaus für ein entsprechendes Gesetz gegen neofaschistische Tätigkeiten auf EU-Ebene einsetzen. Darum freut es uns besonders, dass die Kundgebung am 11. Mai auch von den Widerstandsverbänden aus dem Alpen-Adria-Raum aktiv unterstützt wird, und die FIR (Internationale Föderation der Widerstandsorganisationen) als Mitveranstalterin dabei ist.

Samstag, 11. Mai, 10 Uhr, Hauptplatz Bleiburg/Pliberk