FIR erinnert an den 75. Jahrestag der Befreiung Belgrads

Eine der großartigen Leistungen des antifaschistischen Kampfes am Ende des Zweiten Weltkrieges war die Befreiung der jugoslawischen Hauptstadt Belgrad am 20. Oktober 1944 als gemeinsame militärische Operation der jugoslawischen Volksbefreiungsarmee und der sowjetischen Armee mit Unterstützung bulgarischer Streitkräfte.

Anders als beim Warschauer Aufstand fanden Mitte September 1944 in Moskau Gespräche zwischen der jugoslawischen und der sowjetischen Führung statt, um die gemeinsame Offensive zu koordinieren. Den Partisanen wurde die Unterstützung zweier sowjetischer Fliegerdivisionen zugesichert und die umfangreiche Lieferung von Kriegsmaterial beschlossen. Auch einige Instrukteure wurden zu den Partisanenverbänden entsandt. Weiterlesen

Eine schlimme Botschaft des Europäischen Parlaments

Am 19. September 2019 verabschiedete das EU-Parlament in Straßburg eine Resolution, in der es angeblich um die „Bedeutung der europäischen Vergangenheit (oder des europäischen Geschichtsbewusstseins) für die Zukunft Europas“ ging. 535 Abgeordnete stimmten für diese Entschließung, 66 dagegen und 52 enthielten sich der Stimme.

Die FIR und ihre Mitgliedsverbände können mit diesem Beschluss in keiner Weise einverstanden sein. Der Text der Erklärung zeigt nicht die Zukunft Europas, sondern ist ein ideologischer Rückfall in die schlimmsten Zeiten des Kalten Krieges, wie er in dieser Entschließung zum Ausdruck kommt, die auf Initiative der baltischen Staaten und Polens zustande kam. Entgegen allen wissenschaftlichen Erkenntnissen wird hier behauptet, dass erst mit dem deutsch-sowjetischen Nichtangriffsvertrag „die Weichen für den Zweiten Weltkrieg gestellt wurden“. Weiterlesen

FIR kritisiert unwürdigen Umgang mit Konev-Denkmal in Prag

Seit mehreren Wochen gibt es einen politischen Streit im sechsten Stadtbezirk von Prag um die Statue des sowjetischen Marschalls Iwan Stepanowitsch Konew, der als Kommandant der 1. Ukrainischen Front der Roten Armee am 9. Mai 1945 Prag befreit hat. Dieses Denkmal war in den letzten Jahren immer wieder Ziel antikommunistischer und russlandfeindlicher Zerstörungswut. Mehrfach beschmierten Unbekannte die Statue in roter Farbe. Statt jedoch für einen effektiven Schutz des Denkmals zu sorgen und die Schmierereien zu beseitigen, reagierte die Bezirksverwaltung selber mit Provokationen. Zuerst verweigerte sie die Säuberung, dann verhüllte sie das gesamte Denkmal mit einer Bauzaun-Plane. Der Bürgermeister des Bezirks, Ondrej Kolar, schlug vor, das Denkmal abzuräumen und auf dem Gelände der russischen Botschaft aufzustellen. Weiterlesen

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Neuwahl und Bilanz der schwarz-blauen Regierung

Am 29. September 2019 findet die nächste vorgezogene Nationalratswahl statt. Die Neuauflage der ÖVP-FPÖ-Koalition auf Bundesebene ist im Mai im Zuge des Skandals um das Ibiza-Video zerbrochen. Unter der Verantwortung von FPÖ-Ministern standen übrigens alle bewaffneten Einheiten der Republik. In der Zwischenzeit führt eine „Experten“-Regierung die Amtsgeschäfte. Das Regierungsprogramm ließ von Anfang an keine Zweifel, wessen Interessen ungebremst durchgesetzt werden sollten und auch wurden. Der durchgepeitschte 12-Stunden-Arbeitstag und die 60-Stunden-Arbeitswoche, die Zerschlagung der Selbstverwaltung der Krankenkasse der Arbeiter und Angestellten sind nur zwei markante Ergebnisse der vergangenen ÖVP-FPÖ-Regierung. Weiterlesen

Vor 80 Jahren begann der 2. Weltkrieg

Im Morgengrauen des 1. September 1939 fiel die faschistische deutsche Wehrmacht mit überlegenen Kräften ohne Kriegserklärung in Polen ein. Großbritannien und Frankreich erklärten am 3. September daraufhin Deutschland den Krieg. Als Anlass für den Überfall diente eine organisierte Provokation. Die Faschisten täuschten am Vorabend, dem 31. August 1939 einen polnischen Überfall auf den nahe der polnischen Grenze liegenden Sender Gleiwitz vor. Ein Trupp des faschistischen Sicherheitsdienstes (SD) in polnischen Uniformen drang in den Senderaum ein. Nachdem sie einen Aufruf verlesen und einige Pistolenschüsse abgegeben hatten, verließen die SD- Leute das Gebäude. Als „Beweis“ ließen sie  einen zuvor getöteten KZ-Häftling in polnischer Uniform zurück. Weiterlesen